Sternwanderung 24.08.2014 / Bericht

Treffen der Bürgerinitiative gegen den Konverter mit Politik und Presse im Westfeld

Wo soll der Konverter hin?

Das ist die große Frage. Keiner der Standorte, die Amprion anschaut, möchte den Konverter haben. Auch die Bürgerinitiative aus den Gebieten Neuss, Grefrath, Dirkes, Lanzerath, Bauerbahn, Kaarst und Büttgen kämpft dagegen. Daher haben sich an diesem Sonntag 24.8.2014 um 17h weit über 200 Bürger aus Grefrath, Lanzerath, Neuss, Bauerbahn sowie Kaarst / Büttgen in Lanzerath getroffen um dort Protestbanner aufzuhängen und das Gespräch mit den Politikern aus Stadt, Kreis- und Landtag zu suchen. (Herr Dr. Markert, Frau Arndt, Partei: Die Grünen; Herr Welsink, Herr Waffenschmidt, Her Lindow: CDU; Herr Traut: Bürgerinitiative Pro Erdkabel-Reuschenberg; Herr Dr. Verführt war leider schon vor der Diskussion weg, aber durchaus zum Aufstellen der Banner präsent.)

„Wir setzten uns dafür ein, dass der geplante Doppelkonverter der Firma Amprion, der im Zuge des EEGs gebaut werden soll um die Stromversorgung im Süden Deutschlands durch alternative gewonnene Energie aus dem Norden zu sichern, anhand bürgernaher Kriterien geplant wird, wenn er denn überhaupt nötig ist“, so die Bürgerinitiative.

Die größten Bedenken sind möglichen negative Folgen für die Gesundheit, der Erhalt der Naherholungsgebiete und schutzbedürftiger Areale. Es ist bei der Diskussion, die schon vor über 18 Monaten in Osterrath begonnen hatte, nicht hilfreich, dass erst Ende letzten Jahres die zulässigen Grenzwerte, in Deutschland schon weit über denen anderer europäischer Länder, noch verdoppelt wurden: bis zu 200 Mikrotesla (magnetische Flussdichte) können dem Menschen in Deutschland zugemutet werden.

Zudem wird das dichte Netz aus Trassen und Leitungen, das den Strom zu den Konvertern führt, ein Landschaftbild nachhaltig zerstören (Beispiel Bild Konverter Büttel). Daher erhofft sich die Bürgerinitiative, die sich schon mit anderen Bürgerinitiativen kooperiert, Unterstützung der Politik.“

Liebe Mitstreiter, so, oder so ähnlich sehen hoffentlich die Artikel in der NGZ oder RP aus – es war ein SUPER Erfolg, dass Sie alle so viele Bürger aktivieren konnten!

Alle Banner hängen, damit schaffen wir – Bewußtsein, Aufmerksamkeit und vor allem stellen sich nun viele Menschen die Frage, was das ist und was das soll!

Die am Sonntag anwesenden Politiker hatte nicht auf alles Antworten, aber wichtig ist: sie haben sich der Diskussion gestellt.

Was nun?

  • Möglichst viele e-mails an die Bundesnetzagentur sollten den generellen Nutzen und Sinn des Konverters in Frage stellen -> im Süden ist die Süd-Ost Trasse ebenfalls „geplatzt“ -Schreiben Sie!
  • Die Antworten der Firma Amprion sollten entsprechend beantwortet/nachgefragt werden. Ich persönlich finde es ein Unding, dass immer noch von 200m Abstand zur Wohnbebauung gesprochen wird (siehe Amprion Antworten zum Fragenkatalog auf unserer Webseite).
  • Wir sollten den Dialog mit den Politikern halten. Der nächste Termin ist der 22.9. für Vertreter der Bürgerinitiativen – hier benötigen wir weiterhin Ihre Fragen!
  • Wir haben schon fast 2.000 Unterschriften – sammeln Sie weiter! Im Moment ist unsere Idee (müssen wir noch diskutierten) diese beim Treffen mit Amprion an Herrn Dr. Markert zu überreichen, der für den Kreis für das Projekt zuständig ist.
  • Die Stadt sollte Planverfahren für das momentan avisierte neue Gelände stoppen und es als Alternative mit in die Diskussion bringen – aber nur auf Grundlage einer Auszahlung/ angemessenen Entschädigung der betroffenen Anwohner, so wie es Tennet auch in den Niederlanden gemacht hat.

Und… durch Ihre Spenden können wir unseren Flyer drucken lassen und weiter verteilen! Am nächsten Wochenende ist Schützenfest in Neuss – sammeln Sie weiter Unterschriften und informieren Sie ihre Mitbürger. Kein einfaches Thema, aber wenn wir nichts dazu sagen, wer soll es sonst (für uns) tun?

In diesem Sinne – machen Sie weiter so! Wir melden uns wieder, wenn es Neues gibt!

Bürgerinitiative kein Konverter in Kaarst / Neuss

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